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Leseprobe Rubrik: Oberschwaben

Das neue Oberschwaben Magazin 2015/2016

Aktiv, Natur, Kultur – Oberschwaben mit allen Sinnen genießen …

Das Oberschwaben Magazin ist das Magazin für die Region Oberschwaben und Württembergisches Allgäu, die sich zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee bis zur bayrischen Grenze erstreckt. Die Region ist geprägt von einer intakten Natur mit sanften Hügeln, Seen und Moorlandschaften, saftigen Blumenwiesen, Wäldern, Dörfern und Städten mit romantischer Fachwerkidylle und zahlreichen Thermen.

Die neue Ausgabe lädt dazu ein Oberschwaben mit allen Sinnen zu erleben. Mit Leser freundlichem Inhaltsverzeichnis, tollen Themen und Bildern informiert es auf 128 Seiten über Oberschwaben in seiner ganzen Vielfalt als Gesundheits- und Kulturlandschaft, Genießerland, Aktivregion und Ausflugsparadies für Familien, Freizeitsportler und Ruhe suchende. Es bietet Einblicke in aktuelle News aus der Region, Leckereien und kulinarische Highlights aus dem Ländle.

In der neuen Ausgabe steht vor allem die Rad Region Oberschwaben im Fokus. Auf Radwegen durch die sanfte Hügellandschaft vorbei an den typisch oberschwäbischen Hopfenfeldern lässt sich die Landschaft zwischen Donau und Bodensee besonders gut erkunden.

Neben den vielen schönen Radrouten über auch die Moorlandschaft Oberschwabens von je her eine ganz besondere Faszination auf Einheimische und Besucher aus. In den Naturschutzzentren kann man in multimedialen Erlebniswelten dieses komplexe Ökosystem genau unter die die Lupe nehmen. Und wem der Sinn nach Ruhe und Erholung seht, der findet in den zahlreichen Thermal- und Bäderlandschaften die Möglichkeit, die heilende Wirkung des Moors hautnah zu erleben.
Für Interessierte von Kultur und Barock bietet die Oberschwäbische Barockstraße seit 50 Jahren mit vier unterschiedlichen Routen und über 100 barocken Sehenswürdigkeiten fantastische Erlebnisse.

Der beiliegende Faltplan mit Straßen- und Panoramakarte erleichtert die Orientierung, um all die wertvollen Reisetipps umzusetzen. Ein Museenführer, ein Ausstellungs- und Veranstaltungskalender mit zahlreichen Höhepunkten des oberschwäbischen Festkalenders sind integriert. Und wer weitere Informationen sucht, nutzt den kostenlosen Katalogservice des Oberschwaben Magazins, mit dem die Leserinnen und Leser Gratisbroschüren aller wichtigen Orte, Regionen und Themen anfordern können.

Wer das Oberschwaben Magazin liest, der wird von dieser Ferienregion berührt sein, von ihren Schönheiten, Geheimnissen, vom Essen und Trinken und von den Menschen, die dort leben.

Das Oberschwaben Magazin 2015/2016 kann für EUR 4,80 zzgl. Versand bestellt werden bei:

Labhard Medien GmbH
Max-Stromeyer-Straße 116
D-78467 Konstanz
Tel.: +49 (0) 75 31/90 71-0,
per E-Mail: verlag@labhard.de
oder unter Magazinbestellung auf www.labhard.de

ISBN 978-3-944741-03-1

Leseprobe Rubrik: Moorlandschaft Oberschwaben

Moor erleben

vor ca. 11.500 Jahren haben die Alpen-Gletscher hier ein sanft hügeliges Gelände hinterlassen, dessen Bild von Mooren, Rieden, Seen und Weihern geprägt ist.

Vom höchsten Punkt in Württemberg, dem Schwarzen Grat bei Isny, über die Drumlin-Landschaft des Württembergischen Allgäus und die Moorgebiete rund um die Kurorte und Heilbäder bis zu den Auenlandschaften entlang der Donau reicht die oberschwäbische Landschaft. Weite Teile Oberschwabens erhielten ihr heutiges Gesicht durch die Eiszeiten. Viermal war das Gebiet unter mächtigem Gletschereis begraben. Nach ihrem endgültigen Rückzug vor ca. 11.500 Jahren haben die Alpen-Gletscher ein sanft hügeliges Gelände hinterlassen, dessen Bild von Mooren, Rieden, Seen und Weihern geprägt ist.

Moorlandschaft hoch 3
In Bad Wurzach, Wilhelmsdorf und Bad Buchau lässt sich die einmalige Moorlandschaft hautnah erleben. Dort werden einzigartige Einblicke in das Ökosystem Moor gewährt und für große und kleine Besucher spannend vermittelt.

Bad Wurzach – Moor extrem
Das Wurzacher Ried ist nicht nur durch sein Torfbähnle bekannt, das die Besucher durch die Moorlandschaft fährt, sondern in erster Linie ist es eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Baden-Württembergs. Der ausgeschilderte Torflehrpfad führt Besucher durch die Naturlandschaft des Wurzacher Rieds. Seit 2013 gibt es die thematisch passende, multimediale Erlebnisausstellung MOOR EXTREM, die anschaulich biologische und naturwissenschaftliche Phänomene aus dem Moor zeigt und interaktiv erleben lässt. Eigens für die kleinen Forscher zeigt die Moorhexe Calluna auf einer Audioebene die Besonderheiten des Moors auf.

Faszinierend & lebendig – Pfrunger-Burgweiler Ried in Wilhelmsdorf
Dem Quaken der Frösche lauschen, Libellen beim Schweben über die kleinen Moortümpel beobachten oder heimische Pflanzen bestaunen - im Moor lebt und bewegt sich alles. Einmalig machen das Naturschutzgebiet im Pfrunger-Burgweiler Ried in Wilhelmsdorf die unendlichen Möglichkeiten, die wilde Moorlandschaft zu entdecken. Ob über den beschilderten Riedlehrpfad oder einen der Rundwanderwege, zu Fuß bietet das Ried zahlreiche Routen durch das Moorgebiet und den Bannwald. Das aus Holz erbaute Naturschutzzentrum zeigt anschaulich und multimedial die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Moorgebietes und verdeutlicht, welchen Nutzen die Menschen aus dem Moorgebiet im Laufe der Zeit gezogen haben.

[...] Mehr über die Moorlandschaft Oberschwaben und den zauberhaften Federsee können Sie im neuen Oberschwaben Magazin 2015/2016 nachlesen.

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Leseprobe Rubrik: News

4.000 Jahre Pfahlbauten

Für 2016 steht ein kulturelles Großereignis an, das man sich schon jetzt vormerken sollte: Die Große Landesausstellung Baden-Württemberg „4.000 Jahre Pfahlbauten“.

Sonst sind spektakuläre historische Großausstellungen vom Kaliber „Die Kelten“ oder „Eiszeit – Kunst und Kultur“ eher in Stuttgart oder in Karlsruhe anzutreffen. 2016 rückt Oberschwaben in den Fokus der Geschichts- und Archäologie-Fans. Im Kloster Schussenried, das alleine für sich schon einen Besuch wert ist, werden die Pfahlbauten der Steinzeit gezeigt; das einzigartige Federseemuseum in Bad Buchau widmet sich ganz den Pfahlbauten der Bronzezeit.

Aktueller Anlass für die Ausstellungen ist die Ernennung von 111 Siedlungsplätzen – stellvertretend für die rund 900 bekannten Pfahlbaustationen rund um die Alpen – als UNESCO Welterbe. Wegen ihrer Einzigartigkeit und ihrer besonderen Bedeutung für die frühe Geschichte der Menschheit wurden die Pfahlbauten zum universellen Erbe der Menschheit erklärt – und sind damit in guter Gesellschaft etwa mit dem Kölner Dom oder der Wartburg, die ebenfalls auf der insgesamt 39 Positionen langen Liste des deutschen Welterbes vermerkt sind. Neben sensationellen Ausgrabungsergebnissen und Funden aus Oberschwaben und vom Bodensee, werden auch hochkarätige Exponate namhafter Sammlungen aus Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien vertreten sein. Viele dieser Objekte werden überhaupt zum ersten Mal ausgestellt oder sind erstmals in Deutschland zu sehen.

Was macht die Pfahlbauten so einzigartig?
Auf den ersten Blick sind die Pfahlbau-Welterbestätten – allein 15 Siedlungen in Baden-Württemberg – wenig spektakulär, denn sie liegen heute „unsichtbar“ im Wasser des Bodensees oder im Moor des Federsees verborgen. Ein Besuch dieser Stätten vor Ort fällt daher in der Regel eher ernüchternd aus. Was macht die Fundstellen aber trotzdem so besonders? Bei Ausgrabungen vorgeschichtlicher Siedlungen finden sich in der Regel nur noch Steinwerkzeuge, Knochen und Keramikgefäße; alles andere ist durch Lagerung im Boden vergangen. Ganz anders hingegen bei den Pfahlbauten: Unter Wasser und im Moor sind die Erhaltungsbedingungen unter Sauerstoffabschluss derart gut, dass selbst vergängliche Dinge über die Jahrtausende nahezu unverändert konserviert werden, das reicht von Kleidungsstücken aus Rindenbast, Kämmen für die Frisur, Rindengefäßen, Kochlöffeln, hölzernen Wagenrädern über Körbe und Siebe bis hin zu so skurrilen Dingen wie Kaugummis aus Birkenpech. Verkohlte Getreidevorräte oder auch „Steinzeit-Häufchen“ – Exkremente der Pfahlbaubewohner geben Auskunft über die Ernährungsgewohnheiten der Menschen. Diese Quellen ermöglichen so eine detaillierte Rekonstruktion der Vergangenheit und machen die frühe Geschichte lebendig. Naturwissenschaftliche Untersuchungen ergeben jahrgenaue Datierungen und Einblicke in frühe Formen der Landwirtschaft und Haustierhaltung. Sie zeigen aber auch erste folgenschwere Eingriffe in den Haushalt der Natur. Die einzigartigen Funde geben Zeugnis von einer Welt, die vor tausenden von Jahren versunken ist – eine Welt, die fern und fremd erscheint, aber heute noch in vielem nachwirkt. Denn viele Erfindungen und Innovationen dieser Zeit, wie etwa die Erfindung des Pfluges, von Rad und Wagen und die Entstehung der Kupfer-, Bronze- und Eisenmetallurgie veränderten auf lange Sicht die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse und revolutionierten die Geräte- und Waffentechnologie.

Steinzeit im Kloster
Im Kloster Bad Schussenried werden allgemeine Fragen und besonders die steinzeitliche Epoche der Pfahlbauten (6.000–2.200 v. Chr.) behandelt. Wie lebte man in den Pfahlbauten und welche Vorteile brachte diese Siedlungsweise? Warum erfasste dieses Phänomen alle Gebiete rund um die Alpen vor 6.000 Jahren? Allein vom Bodensee sind über 100 solcher Pfahlbaudörfer bekannt, die wie Pilze aus dem Boden schossen. Für Archäologen in aller Welt steht (Bad) Schussenried übrigens für die „Schussenrieder Kultur“, eine jungsteinzeitliche Kulturgruppe, die für ihre schön verzierten Henkelkrüge bekannt ist.

[...] Lesen Sie mehr über die neue Landesausstellung im neuen Oberschwaben Magazin 2015/2016.

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Leseprobe Rubrik: Radregion Oberschwaben

Per Rad die Region entdecken

Ob mit dem E-Bike oder auf die konventionelle Art und Weise, in Oberschwaben hat man sich auf Fahrradfreunde eingestellt. Attraktive Strecken, freundliche Gastgeber, E-Bike-Verleih- und Akkuladestationen - kurz ein Rundum-Sorglos-Paket.

Sterneradeln in Oberschwaben-Allgäu
In der Region Oberschwaben und Württembergisches Allgäu stehen den Radlern zahlreiche tolle Radwege zur Verfügung. Das hat nun auch der ADFC festgestellt und den Radfernweg Donau-Bodensee mit 4 Sternen zertifiziert. Damit ist amtlich, was viele Radfans schon wussten – dieser Radweg überzeugt nicht nur durch eine abwechslungsreiche Routenführung und spannende Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, sondern ist auch in Sachen Sicherheit, Erreichbarkeit und Wegweisung ausgezeichnet. Mit der Zertifizierung steigt die Anzahl der Radfernwege in Baden-Württemberg, die als ADFC-Qualitätsradrouten sterneausgezeichnet wurden, auf sieben Touren an. Auch auf dem zweiten Radfernweg der Region – dem Oberschwaben-Allgäu-Weg – wird Sterneradeln zukünftig möglich sein. Die Auszeichnung durch den ADFC steht kurz bevor. Einmalig macht die Zertifizierung beider Routenverläufe die Kombinationsmöglichkeiten, die sich den Radlern dann bieten. So können die Sternerouten nicht nur einzeln befahren werden, sondern schaffen kombiniert ein Netz an verschiedenen Tourenmöglichkeiten. Ergänzt wird das Streckenangebot durch den zur Saison 2015 neu ausgeschilderten Bäderradweg, der, von Überlingen nach Bad Wörishofen verlaufend, die beiden Fernwege kreuzt und so Verbindungsstrecken ermöglicht.

Donau-Bodensee-Weg
Vom höchsten Kirchturm der Welt hinunter ans Ufer des Bodensees erstreckt sich diese Route und verbindet dabei zwei bekannte und beliebte Wege miteinander: den Donau- und den Bodensee-Radweg. Dabei ist der Donau-Bodensee-Weg weit mehr als nur eine Alternative zu den viel befahrenen Radwegen und bietet für sich genommen viele Attraktionen auf einer landschaftlich schönen Strecke. Sie beginnt in Ulm am Südrand der Schwäbischen Alb, führt dann durch die hügelige Landschaft Oberschwabens und endet mit Obstbäumen und Hopfenfeldern in Kressbronn am Bodensee. Muskelkraft ist gefragt, aber dafür kann man zwischendurch auch entspannen: Viele Badeseen, Kurorte und wohltuende Thermen, wie zum Beispiel das Jordanbad in Biberach oder die Waldsee-Therme, laden dazu ein. Doch es bietet sich weit mehr Gelegenheit für längere Pausen, denn Radler durchqueren zahlreiche Orte der Oberschwäbischen Barockstraße mit ihren einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

[...] Weitere Radstrecken können Sie im neuen Oberschwaben Magazin 2015/2016 entdecken.

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