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Leseprobe Rubrik: Oberschwaben

Das neue Oberschwaben Magazin 2016/2017

Aktiv, Natur, Kultur – Oberschwaben mit allen Sinnen genießen …

Das Oberschwaben Magazin ist das Magazin für die Region Oberschwaben und Württembergisches Allgäu, die sich zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee bis zur bayrischen Grenze erstreckt. Die Region ist geprägt von einer intakten Natur mit sanften Hügeln, Seen und Moorlandschaften, saftigen Blumenwiesen, Wäldern, Dörfern und Städten mit romantischer Fachwerkidylle und zahlreichen Thermen.

Die neue Ausgabe lädt dazu ein Oberschwaben mit allen Sinnen zu erleben. Mit leserfreundlichem Inhaltsverzeichnis, tollen Themen und Bildern informiert es auf 128 Seiten über Oberschwaben in seiner ganzen Vielfalt als Gesundheits- und Kulturlandschaft, Genießerland, Aktivregion und Ausflugsparadies für Familien, Freizeitsportler und Ruhe Suchende. Es bietet Einblicke in aktuelle News aus der Region, Leckereien und kulinarische Highlights aus dem Ländle.

Viel zu feiern gibt es in diesem Jahr. Das Oberschwaben Magazin feiert mit dieser Ausgabe bereits 20jähriges Jubiläum und die Oberschwäbische Barockstraße feiert mit „50 Jahre Himmelreich des Barock“ ihr großes Jubiläum. Für Barockinteressierte eröffnen sich auf vier Routen mit einer Gesamtlänge von fast 760 Kilometern entlang der Oberschwäbischen Barockstraße über 50 Barockerlebnisstationen. Inmitten einer unbeschreiblich schönen Kulturlandschaft zeigt die Region Oberschwaben-Allgäu Barock in all seinen Facetten, angefangen bei lebendigem Brauchtum über höchste Orgelbaukunst bis zu imposanten Deckenfresken.

Außerdem werden in diesem Jahr „500 Jahre Reinheitsgebot des Bieres“ gefeiert. Bereits ab dem 15. Jahrhundert wurde in Oberschwaben Bier gebraut. Hier kann man sich bei Brauereiführungen, Bierbraukursen oder Bierverkostungen von der Braukunst der Oberschwaben persönlich überzeugen

Der beiliegende Faltplan mit Straßen- und Panoramakarte erleichtert die Orientierung, um all die wertvollen Reisetipps umzusetzen. Ein Museenführer, ein Ausstellungs- und Veranstaltungskalender mit zahlreichen Höhepunkten des oberschwäbischen Festkalenders sind integriert. Und wer weitere Informationen sucht, nutzt den kostenlosen Katalogservice des Oberschwaben Magazins, mit dem die Leserinnen und Leser Gratisbroschüren aller wichtigen Orte, Regionen und Themen anfordern können.

Wer das Oberschwaben Magazin liest, der wird von dieser Ferienregion berührt sein, von ihren Schönheiten, Geheimnissen, vom Essen und Trinken und von den Menschen, die dort leben.

Das Oberschwaben Magazin 2015/2016 kann für EUR 4,80 zzgl. Versand bestellt werden bei:

Labhard Medien GmbH
Max-Stromeyer-Straße 116
D-78467 Konstanz
Tel.: +49 (0) 75 31/90 71-0,
per E-Mail: verlag@labhard.de
oder unter Magazinbestellung auf www.labhard.de

ISBN 978-3-944741-03-1

Leseprobe Rubrik: Barock in Oberschwaben

50 Jahre Himmelreich des Barock

„Wenn es sie nicht gäbe, müsste sie erfunden werden“ Josef Günthör, geistiger Vater der Ober - schwäbischen Barockstraße, bei deren 25-jährigen Jubiläum vor genauso vielen Jahren.

Wer die prachtvollen Monumente Oberschwabens kennt, der weiß, dass Josef Günthör Recht hatte. Doch diese hochherrschaftlichen Residenzen, Klöster und Kirchen sind keinesfalls leblose Überbleibsel einer längst vergangenen Epoche. Vielmehr stellt der Barock in Oberschwaben ein Gesamtkunstwerk dar, das es innerhalb von sechs Themenwelten zu erfahren gilt. Auf vier Routen und auf einer Gesamtlänge von fast 760 km entdeckt man zwischen Ulm und St.Gallen entlang der Oberschwäbischen Barockstraße über 50 Barockerlebnisstationen. Von imposanten Decken fresken, Kulturlandschaften entlang von Weihern und Wasserkanälen, über lebendiges Brauchtum und höchste Orgelbaukunst, bis hin zur barocken Biertradition zeigt die Region OberschwabenAllgäu Barock in vielen Facetten.

Sechs Themenwelten versprechen eine spannende Reise entlang der Ferienstraße:

BAROCK bestaunen

Üppige Formen, pompöse Architektur und lebendige Farben: Dieses Zusammenspiel prägt die großen und kleinen Kunstschätze im Himmelreich des BAROCK. Wer sich mit offenen Augen auf die Reise begibt, wird staunen und hin und wieder überrascht darüber sein, was sich an der beliebten Ferienstraße alles entdecken lässt.

BAROCK erschaudern

Seit ihren frühesten Zeiten verehrten Christen die sterblichen Überreste ihrer Märtyrer. Sie befanden diese für „wertvoller als edle Steine und kostbarer als Gold“. Einen besonderen Aufschwung nahm dieser Kult in der Epoche des Barock. Bei den „heiligen Leibern“ handelt es sich um Ganzkörper- Reliquien frühchristlicher Märtyrer, die im 17. Jh. aus den Katakomben Roms in die Kirchen und Klöster Oberschwabens eingebracht wurden. Die in kunstvoller Filigranarbeit mit Gold- und Silberfäden, Perlen und falschen Edelsteinen verzierten Skelette wurden häufig käuflich erworben, getauft und in Schausärgen für die Gläubigen ausgestellt. Bis heute sind sie in vielen oberschwäbischen Kirchen noch zu bestaunen – schauerlich-schön.

BAROCK genießen

Kulinarische Zauberkünstler kochen barocke Speisen nach genauen Vorgaben und Zutatenlisten und lassen die Barockzeit zum Geschmackserlebnis werden. Bei den üppigen Barockmenüs legen die Gastgeber den Schwerpunkt auf die feineren Gerichte des Adels und des Klerus, aber die Köche zeigen auch, dass einfachere Speisen aus der Barockzeit hervorragend schmecken, wenn man sie nach alten Rezepten stilecht zubereitet. Ob als originelle Ergänzung zu einem Ausflug entlang der Oberschwäbischen Barockstraße oder als Festmahl zu einem besonderen Anlass: der Blick auf die Barock-Speisekarte in ausgewählten Lokalen lohnt sich allemal!

[...] Lesen Sie mehr über Barock in Oberschwaben im neuen Oberschwaben Magazin 2016/2017.

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Leseprobe Rubrik: Bierbraukunst Oberschwaben

500 Jahre Reinheitsgebot

„Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gerste, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen.“   

Es waren diese Worte, mit denen Wilhelm IV., Herzog von Bayern, anno 1516 am Georgitag zu Ingolstadt, das Reinheitsgebot des Bieres auf den Weg brachte. Keinerlei Gewürze, wie Lorbeer, Kümmel oder Rosmarin, sollten den Geschmack des Bieres verfälschen. Die Verwendung von „speziellen“ Zutaten wie Kiefernwurzeln, Schlangenkraut oder gar Ochsengalle wurde verboten. 150 Ingredienzien sind bekannt, die damals ihren Weg ins Bier fanden, viele waren schlichtweg ungenießbar. Damit sollte ein für alle Mal Schluss sein: Drei Zutaten – nichts anderes sollte ins Bier. Von Gerste sprach man als Mindeststandard bei den Getreiden, denn auch Weizen und andere Getreide konnten verwendet werden. Die Verwendung des Hopfens war wohl zunächst auch unter die Rubrik gefallen „Einfach mal rein damit!“. Mit der bahnbrechenden Folge, nicht nur ein geschmacklich besseres Bier gebraut zu haben, sondern auch eines, das lange haltbar war. Aus Niedersachsen und Westfalen war der Trend zum Hopfen nach Süden geschwappt, und nicht nur in Bayern, sondern im ganzen Süden sollte sich diese Technologie als Standard für das Bier durchsetzen. Die Hefe fand im Wilhelm`s Vorschrift deswegen keine Erwähnung, weil erst im 17. Jahrhundert die Existenz der für die Gärung maßgeblichen Hefepilze nachgewiesen wurde. Ein Spruch, den noch heute jeder kennt, hat in diesen Zeiten seinen Ursprung: Tatsächlich war nach jedem dritten Brauvorgang „Hopfen und Malz verloren“, da man die Wirkung der Hefe nicht kannte. Wilde Hefe „erledigte“ den Gärungsprozess, der dementsprechend ungesteuert ablief. Oft war der Biersud dann ungenießbar. Auch Wasser ist im Übrigen nicht gleich Wasser, sondern mitentscheidend für die Qualität und den Biertyp. Entscheidend sind die Mineralstoffe im Wasser, dessen Zusammensetzung regional sehr unterschiedlich ist. Wenn man heute vom Reinheitsgebot spricht, dann also von vier Zutaten: Malz, für das gemalzte Getreide, Hopfen, Hefe und Wasser. Das allererste, noch heute gültige Lebensmittelgesetz der Welt!

Es zischt und schäumt im Südwesten!

Auch im Südwesten weiß man um die gute Bierqualität in Oberbayern, im Westfälischen, in der Region am Harz, im hohen Norden oder seit den neunziger Jahren auch wieder in Thüringen und Sachsen. Die schwäbische Biertradition aber muss sich nicht verstecken. Im Gegenteil, sie ist mit keiner der anderen vergleichbar, wird doch nirgendwo sonst eine derartige Sortenvielfalt an Bieren gebraut. Was gärt da nicht alles in den Bierbottichen der kleinen und mittelständischen schwäbischen Brauereien: Hefeweizen, Kristallweizen, Export, Pils, Kellerbier, Bock und Märzen, aber auch Pale Ale, Porter, Zwickel, Bio-Pils, Leichtbier und natürlich Alkoholfreies. Nicht umsonst spricht man bei Baden-Württemberg von dem „Land der 1.000 Biere“. Von den 189 badenwürttembergischen Sudhäusern und dem benachbarten Allgäu werden im Schnitt zehn Biersorten angeboten, eine bundesweit unvergleichliche Vielfalt. Vorbei die Zeiten, als sich die Brauereien auf ein oder zwei Bier konzentrierten.

[...] Lesen Sie mehr über die Bierbraukunst in Oberschwaben im neuen Oberschwaben Magazin 2016/2017. 

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Leseprobe Rubrik: News

4.000 Jahre Pfahlbauten

Für 2016 steht ein kulturelles Großereignis an, das man sich schon jetzt vormerken sollte: Die Große Landesausstellung Baden-Württemberg „4.000 Jahre Pfahlbauten“.

Sonst sind spektakuläre historische Großausstellungen vom Kaliber „Die Kelten“ oder „Eiszeit – Kunst und Kultur“ eher in Stuttgart oder in Karlsruhe anzutreffen. 2016 rückt Oberschwaben in den Fokus der Geschichts- und Archäologie-Fans. Im Kloster Schussenried, das alleine für sich schon einen Besuch wert ist, werden die Pfahlbauten der Steinzeit gezeigt; das einzigartige Federseemuseum in Bad Buchau widmet sich ganz den Pfahlbauten der Bronzezeit.

Aktueller Anlass für die Ausstellungen ist die Ernennung von 111 Siedlungsplätzen – stellvertretend für die rund 900 bekannten Pfahlbaustationen rund um die Alpen – als UNESCO Welterbe. Wegen ihrer Einzigartigkeit und ihrer besonderen Bedeutung für die frühe Geschichte der Menschheit wurden die Pfahlbauten zum universellen Erbe der Menschheit erklärt – und sind damit in guter Gesellschaft etwa mit dem Kölner Dom oder der Wartburg, die ebenfalls auf der insgesamt 39 Positionen langen Liste des deutschen Welterbes vermerkt sind. Neben sensationellen Ausgrabungsergebnissen und Funden aus Oberschwaben und vom Bodensee, werden auch hochkarätige Exponate namhafter Sammlungen aus Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien vertreten sein. Viele dieser Objekte werden überhaupt zum ersten Mal ausgestellt oder sind erstmals in Deutschland zu sehen.

Was macht die Pfahlbauten so einzigartig?
Auf den ersten Blick sind die Pfahlbau-Welterbestätten – allein 15 Siedlungen in Baden-Württemberg – wenig spektakulär, denn sie liegen heute „unsichtbar“ im Wasser des Bodensees oder im Moor des Federsees verborgen. Ein Besuch dieser Stätten vor Ort fällt daher in der Regel eher ernüchternd aus. Was macht die Fundstellen aber trotzdem so besonders? Bei Ausgrabungen vorgeschichtlicher Siedlungen finden sich in der Regel nur noch Steinwerkzeuge, Knochen und Keramikgefäße; alles andere ist durch Lagerung im Boden vergangen. Ganz anders hingegen bei den Pfahlbauten: Unter Wasser und im Moor sind die Erhaltungsbedingungen unter Sauerstoffabschluss derart gut, dass selbst vergängliche Dinge über die Jahrtausende nahezu unverändert konserviert werden, das reicht von Kleidungsstücken aus Rindenbast, Kämmen für die Frisur, Rindengefäßen, Kochlöffeln, hölzernen Wagenrädern über Körbe und Siebe bis hin zu so skurrilen Dingen wie Kaugummis aus Birkenpech. Verkohlte Getreidevorräte oder auch „Steinzeit-Häufchen“ – Exkremente der Pfahlbaubewohner geben Auskunft über die Ernährungsgewohnheiten der Menschen. Diese Quellen ermöglichen so eine detaillierte Rekonstruktion der Vergangenheit und machen die frühe Geschichte lebendig. Naturwissenschaftliche Untersuchungen ergeben jahrgenaue Datierungen und Einblicke in frühe Formen der Landwirtschaft und Haustierhaltung. Sie zeigen aber auch erste folgenschwere Eingriffe in den Haushalt der Natur. Die einzigartigen Funde geben Zeugnis von einer Welt, die vor tausenden von Jahren versunken ist – eine Welt, die fern und fremd erscheint, aber heute noch in vielem nachwirkt. Denn viele Erfindungen und Innovationen dieser Zeit, wie etwa die Erfindung des Pfluges, von Rad und Wagen und die Entstehung der Kupfer-, Bronze- und Eisenmetallurgie veränderten auf lange Sicht die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse und revolutionierten die Geräte- und Waffentechnologie.

Steinzeit im Kloster
Im Kloster Bad Schussenried werden allgemeine Fragen und besonders die steinzeitliche Epoche der Pfahlbauten (6.000–2.200 v. Chr.) behandelt. Wie lebte man in den Pfahlbauten und welche Vorteile brachte diese Siedlungsweise? Warum erfasste dieses Phänomen alle Gebiete rund um die Alpen vor 6.000 Jahren? Allein vom Bodensee sind über 100 solcher Pfahlbaudörfer bekannt, die wie Pilze aus dem Boden schossen. Für Archäologen in aller Welt steht (Bad) Schussenried übrigens für die „Schussenrieder Kultur“, eine jungsteinzeitliche Kulturgruppe, die für ihre schön verzierten Henkelkrüge bekannt ist.

[...] Lesen Sie mehr über die neue Landesausstellung im neuen Oberschwaben Magazin 2016/2017.

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